In diesem Tagesseminar gehen wir auf das oft unterschätzte Thema der sach- und fachgerechten Verwaltung und des Controllings von europäischen Projektbudgets ein.
Wir zeigen Ihnen in diesem Tagesseminar, wie Sie direkt nach der Bewilligung eines Projektes Ihre Finanztools etablieren und somit auch ein effizientes und sehr zeitnahes Finanzcontrolling aufbauen können.
Darüber hinaus gehen wir intensiv auf die zu beachtenden Finanzvorschriften der EU zum verantwortungsvollen Umgang mit EU-Fördermitteln ein. Sie erfahren, welche Regeln einzuhalten sind, inwieweit Sie selbst Veränderungen am Budget vornehmen dürfen und ab wann Sie sich eine Genehmigung dazu einholen müssen.
Am Ende des Tagesseminars haben Sie einen umfassenden Einblick in die Grundlagen einer ordnungsgemäßen Buchführung in EU-geförderten Projekten und sind gewappnet für die nächste Finanzprüfung der Europäischen Union in Ihrer Organisation.
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{slide=title="Ihre Trainer" open="false" class="icon"}

Als Trainer für die zwei Tage stehen Ihnen Herr Luca Driussi und Herr Michael Seidler zur Seite.
 
Luca Driussi leitet für uns derzeit als Konsortialführer ein internationales und aus ERASMUS+ (Hochschulbildung) mit 331.000€ gefördertes dreijähriges Bildungsprojekt mit Partnern aus Portugal, Schweden, Italien, Deutschland und Belgien. Sein Antrag hatte die höchste Punktzahl in Deutschland.
Darüber hinaus managt er innerhalb eines zweiten durch ERASMUS+ (Erwachsenenbildung) gefördertes transnationales Projekt den deutschen Part innerhalb eines spanisch-rumänisch-italienisch-deutschen Konsortiums. 
 
Michael Seidler arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre in den Vorgängerprogrammen als aktiver Antragstelller. Er ist darüber hinaus Juror für die mittelverwaltende Exekutivagentur und auch für Nationalagenturen seit dieser Zeit tätig gewesen. Weit über 30 erfolgreiche ERASMUS+ - Anträge sind ein Garant dafür, dass Sie mit ihm am ersten Theorietag viel Hintergrundwissen erlangen werden, fokussiert auf die tatsächlichen Bedarfe einer/s Antragstellers*in und immer wieder untersetzt mit zahlreichen Erfahrungsberichten. 
 
Teilnehmer*innen des Tagesseminars werden von dem Wissen beider Trainer stark profitieren können.
Mehr zu unseren Dozent*innen finden Sie auch im rechten Navigationsbereich.

{slide=title="Der 1. Tag - Das wichtige Hintergrundwissen zum Förderprogramm" class="icon"}

Unbedarfte Antragsteller*innen gehen davon aus, dass einzig eine innovative Idee nötig ist, um europäische Fördergelder zu erlangen. Dies stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit. Erfolgreiche Antragsteller*innen hingegen wissen, dass noch viele weitere Faktoren eine Rolle spielen, um die Juror*innen von der Förderfähigkeit eines Projektes zu überzeugen.
An diesem ersten Tag gehen wir auf diese Faktoren ein und stellen den Kontext zu den Strategien des EU-Förderprogramms und den Prioritäten der jeweiligen Calls her. Wir zeigen Ihnen auf welche Kriterien Gutachter*innen wert legen und wie vermeintliche Schwächen bereits in der Definitionsphase erkannt und durch kluges Handeln in eine Stärke umgewandelt werden können. Wir zeigen Ihnen darüber hinaus, wie Sie geeignete Konsortialpartner finden und wie Sie ein leistungsfähiges transnationales Konsortium zusammenstellen.

{slide=title="Der 2. Tag - Die Antragspraxis" class="icon"}

Viele Antragsteller*inne verwenden erhebliche personelle und zeitliche Ressourcen für das Verfassen eines Antrags und sind dann am Ende doch nicht fertig geworden oder halten einen Ablehnungsbescheid in der Hand. Oft werden Fragen zwar gelesen, aber deren Bedeutung nicht wirklich verstanden.
An diesem zweiten Tag gehen wir durch einen typischen ERASMUS+ - Antrag zum Projekttyp "Strategische Partnerschaften" (KA2).

Schritt für Schritt werden wir die einzelnen Abschnitte erläutern und Ihnen erklären, was wirklich hinter den Fragen steht und wie Sie die richtigen Antworten dazu finden.

Neben zahlreichen guten Tipps zum Verbalteil des EU-Antrages nehmen wir uns natürlich auch ausreichend Zeit für die Erstellung eines ausgewogenen Projektbudgets. Aus der Praxis redend, zeigen wir Ihnen die tyischen Fehler eines Budgets und wie man diese bereits durch eine geschickte Kalkulation in der Antragsphase vermeidet.

Gerne betreuen wir Sie auch im Nachhinein bei konkreten Fragen zum nächsten konkreten Antrag. 
Das 2-Tagesseminar ist auch nur für einen einzelnen Tag buchbar. 

horizon 141x80pxDas DLR informierte ab Spätherbst 2017 auf seiner Homepage an DLR - Tagesseminar - Interessierte zum EU-Forschungsprogramms Horizont 2020 wie folgt:
 
Bitte beachten Sie: Ab 2018 bieten wir unsere Seminare nur noch als Inhouseveranstaltungen an. Bezüglich der Modalitäten kontaktieren Sie gerne unsere Teamkolleginnen.
 
Daraushin häuften sich Anfragen zu äquivalenten Tagesseminaren bei der Europäischen Fundraising Akademie. Wir haben schnell reagiert und aus unserem Referent*innen-Portfolio ein Team aus versierten EU-Antragsteller*innen, Projektmanager*innen und Juror*innen zusammengestellt. Im Ergebnis haben wir zunächst vier Themenkomplexe innerhalb des Horizont 2020 - Rahmenprogrammes für Wissenschaft und Innovation identifiziert und zu Jahresbeginn 2018 hier rechtsstehend online gestellt.
 
EUFRAK-EuroConsults berät seit den 1990er Jahren und dem 5. Forschungsrahmenprogramm regelmäßig EU-Antragsteller*innen bei der Beantragung von europäischen Forschungsgelder, bei der Formierung von Forschungskonsortien und bei der Erstellung bewilligungsreifer EU-Forschungsanträge.
Darüber hinaus wurden in den letzten 20 Jahren Konsortien und Träger von Forschungsprojekten permanent in der Projektumsetzung und in der schwierigen Phase der Endabrechnung bei der EU-Kommission bzw. seinen ExecutivAgencies begeitet.
 
In diesen Jahren sind Verwaltungsstrukturen der EU gewachsen, aber auch wieder vergangen, Prioritäten und Schwerpunkte der einzelnen Rahmenprogramme haben sich verändert und administrative Regularien sind immer wieder angepasst worden.
 
Über drei EU-Förderphasen wurde so die Entwicklung des Forschungsrahmenprogramms durch uns kontinuierlich begleitet und wertvolle praktische Erfahrungen der Beantragug und des Managements von europäischen Forschungsprojekten zusammengetragen. Auch in der aktuellen EU-Förderphase 2014-2020 wurden bereits europäische Forschungsprojekte von uns begleitet. Innerhalb dieser Jahre haben wir unsere Referent*innen darüber hinaus ständig fortgebildet, unter anderem auch beim EU-Büro des BMBF und in verschiedenen NKS-Seminaren.
 
In der aktuellen EU-Förderphase haben wir darüber hinaus eigene EU-Fundraiser*innen ausgebildet, die mittlerweile für mehrere Generaldirektionen der EU als Juror*innen tätig sind. Zwei davon begutachten auch für die REA aktuelle H2020-Anträge und spiegeln uns aktuelle Erkenntnisse und Trends in die Tagesseminare hinein. Sofern zeitlich machbar, auch direkt innerhalb eines Tagesseminars.
 
Daraus schöpfend, bieten wir die Erfahrungen nun auch in Form von verschiedenen H2020-Tagesseminare an. Dabei haben wir die uns am meisten liegenden Themen zuerst entwickelt und bereitgestelt. Themen wie "Rechtliche Grundlagen", "Vertragsrecht" oder auch spezielle Maßnahmen im Bereich des Europäischen Forschungsrates haben wir bewußt ausgespart und verweisen hier auf die jeweiligen fachspezifischen NKSen und ExecutivAgencies.
 
Das Tagesseminar ist inhaltich wie folgt aufgeteilt::
 
{slide=title="Die Grundlagen der Projektplanung in Forschungsprojekten (Der Vormittag)" open="false" alias="grundlagen" scroll="true" class="icon"}
Zunächst befassen wir uns am Vormittag einführend mit den Grundlagen einer grundsoliden Projektplanung und schaffen die theoretischen Voraussetzungen zur Planung. Vile bisher nur ungenau verstandene fachbegriffe werden an Beispielen transparent gemacht und ermöglichen so erst eine passgenau Beantwortung im EU-Antrag.
 
Folgende Tagesordnungspunkte informieren passgenau zu den für Antragsteller wichtigen Themen

Die Grundlagen einer soliden Projektplanung in Forschungsprojekten

  1. Die Projektdefinition
  2. Das Magisches Projektdreieck und seine zu beachtenden Abhängigkeiten
  3. Das Projekt-Phasenmodell
  4. Die LogFrameMatrix und das LogFrameApproach als typische Planungstools zur Zieldefinition und -abgrenzung#
  5. EXCELLENCE - INPUT - IMPACT - OUTCOMES - OUTPUTS - DELIVERABLES
  6. Das SMART - Prinzip
  7. Die Nachhaltigkeit
  8. Die Herstellung der Konvergenz zwischen den eigenen Projektzielen und den EU-Zielen
  9. Typen der Projektorganisation
  10. Die Konsortialnetzwerk-Bildung
{slide=title="Planungstools in Forschungsprojekten (Der Nachmittag)" alias="Plnungstools" scroll="false" class="icon"}
Dem Nachmittag bleiben dann die ganz praktischen Tools einer ausgefeilten Projektplanung vorbehalten. Wir werden an einem praktischen Projekt mit praktischen Tools arbeiten.
 
Wir gehen im Detail auf folgende TInstrumente und Tools ein:
  1. Das Mindmapping als Tool der Zielfindung und Strukturierung
  2. Der Projektstrukturplan (PSP)
  3. Die Arbeitspakete eines Forschungsprojektes
  4. Das Balkendiagramm als zentrales Planungstool (mit Übung)
  5. Der Netzplan
  6. Die Meilensteine als Tool eines effizienten Controllings 
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Die Planung eines Projektes mit all seinen inhaltlichen Themen und dem Budget ist eine wichtige Vorarbeit für den eigentlichen H2020-Antrag.
 
Die Überführung dieser Ideen und Vorplanungen in ein Antragsformular und die passgenaue Beantwortung der gestellten Fragen des Antrags, ist das Thema des dritten Tagesseminars innerhalb des H2020-Zykluses.
 
Hier werden wir uns dann auch insbesondere der Konformität zwischen dem eigenen Projektanliegen des Projekträgers und den Prioritäten und Querschnittszielen der EU widmen.
 
Dieser Tag wird sehr praxisnah sein, denn es wird direkt mit den H2020-Anträgen gearbeitet, sodaß Ihnen am Ende des Tages die Anforderungen an einen erfolgreichen H2020-Antrag in Zukunft geläufig sind.

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